Europafinale Rotterdam 2009

Ein echter Knaller war das diesjährige EMMA Europafinale im Nachbarland Holland. Über 50 000 Besucher strömten am zweiten Oktober Wochenende die Hallen des Ahoy Centers in. Der Rotterdamer Messeveranstalter lud zum sechsten Mal die Tuning Szene zum 100 % Tuning Spektakel, dem landesweit größten Spektakel für Autofanatiker aus den Niederlanden und den angrenzenden Nationen. Dass die 100 % Tuning Initiatoren am Ende in ihrer Showbilanz mehr als 400 teilnehmende Fahrzeuge aus über 30 Nationen zu vermelden hatten, lag wohl vor allem an den diesjährigen EMMA Eurofinals. Dieser finale Saisonhöhepunkt brachte allein über die Hälfte der rollenden Kunstwerke mit vollendeten Soundlandschaften auf die Ausstellungsflächen der Messe. Darunter auch eine Vielzahl deutscher Finalisten, die sich am vorangegangenen Wochenende bei der Deutschen Endausscheidung in Hamburg ihre Lizenz zum Showdown auf internationalem Parkett erkämpft hatten.
Erfolg verwöhnt mussten die Deutschen Soundenthusiasten sich im diesjährigen Medaillenspiegel hinter den Russen anstellen – was jedoch nicht heißen soll, dass das deutsche EMMA Wettbewerberteam nicht auch eine Reihe deutlicher Siege einstreichen konnte. So zum Beispiel einen besonders bejubelten ersten Platz in der Experienced 2000 € Klasse für Michele Zimmer und ihren schwarzen Peugeot 207. Steffen Schroth mit seinem braunen VW Passat Abt VS4 zeigte, dass sein vollendetes Edelfahrzeug auch klangmäßig richtig was drauf hat und nahm in der Master Pure Unlimited Klasse den Siegerpokal mit nach Hause. Keine wirkliche Überraschung – aber immer eine Freude für das deutsche Team – war die Belegung des ersten Platzes unter den Master 7 Channels durch den silbernen Team Pioneer Audi von Dirk Wölfinger, bereits zum zweiten Mal Europameister. Zweite Plätze belegten Lars Engel und Max Wegler. Der schwarze A6 von Christian Brauneis trat in der heißumkämpften Master Unlimited Klasse an und machte sich mit Bronze – sprich mit dem Pokal für den dritten Platz – auf seinen langen Heimweg ins Bayernland. Weitere Dritte waren Andreas Schmid, Christoph Altmayer, Dirk Schäfer, Markus Siegismund und Ronny Leonhardt. Bei den Schalldruckfanatikern kehrten Jürgen Fischer, Julian Sorg und Holger Kramer als Meister der Lautstärke nach Deutschland zurück, das beste bisher erreichte Ergebnis in diesem Bereich.
Ansonsten gab es viel Freude bei allen, denn die weiteren Platzierungen waren nicht schlecht und so wurde das Europafinale auch von allen sehr gelobt. Ausreichend Stellplätze, gute Logistik und zentrale Lage waren die großen Pluspunkte des Standortes. Am Freitagabend gab es noch die obligatorische Party im zweiten Stock des Ahoy Centers, die mit fast 500 Gästen auch sehr gut besucht war. Bis gegen 1°° Uhr feierten die Gäste ausgelassen, insbesondere die Gastgeber. Eine Reise die sich in jedem Fall gelohnt hat.


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