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Ein echter Knaller war das diesjährige
EMMA Europafinale im Nachbarland Holland. Über 50 000 Besucher strömten
am zweiten Oktober Wochenende die Hallen des Ahoy Centers in. Der Rotterdamer
Messeveranstalter lud zum sechsten Mal die Tuning Szene zum 100 % Tuning
Spektakel, dem landesweit größten Spektakel für Autofanatiker
aus den Niederlanden und den angrenzenden Nationen. Dass die 100 % Tuning
Initiatoren am Ende in ihrer Showbilanz mehr als 400 teilnehmende Fahrzeuge
aus über 30 Nationen zu vermelden hatten, lag wohl vor allem an den
diesjährigen EMMA Eurofinals. Dieser finale Saisonhöhepunkt
brachte allein über die Hälfte der rollenden Kunstwerke mit
vollendeten Soundlandschaften auf die Ausstellungsflächen der Messe.
Darunter auch eine Vielzahl deutscher Finalisten, die sich am vorangegangenen
Wochenende bei der Deutschen Endausscheidung in Hamburg ihre Lizenz zum
Showdown auf internationalem Parkett erkämpft hatten.
Erfolg verwöhnt mussten die Deutschen Soundenthusiasten sich im diesjährigen
Medaillenspiegel hinter den Russen anstellen was jedoch nicht heißen
soll, dass das deutsche EMMA Wettbewerberteam nicht auch eine Reihe deutlicher
Siege einstreichen konnte. So zum Beispiel einen besonders bejubelten
ersten Platz in der Experienced 2000 € Klasse für Michele Zimmer
und ihren schwarzen Peugeot 207. Steffen Schroth mit seinem braunen VW
Passat Abt VS4 zeigte, dass sein vollendetes Edelfahrzeug auch klangmäßig
richtig was drauf hat und nahm in der Master Pure Unlimited Klasse den
Siegerpokal mit nach Hause. Keine wirkliche Überraschung aber
immer eine Freude für das deutsche Team war die Belegung des
ersten Platzes unter den Master 7 Channels durch den silbernen Team Pioneer
Audi von Dirk Wölfinger, bereits zum zweiten Mal Europameister. Zweite
Plätze belegten Lars Engel und Max Wegler. Der schwarze A6 von Christian
Brauneis trat in der heißumkämpften Master Unlimited Klasse
an und machte sich mit Bronze sprich mit dem Pokal für den
dritten Platz auf seinen langen Heimweg ins Bayernland. Weitere
Dritte waren Andreas Schmid, Christoph Altmayer, Dirk Schäfer, Markus
Siegismund und Ronny Leonhardt. Bei den Schalldruckfanatikern kehrten
Jürgen Fischer, Julian Sorg und Holger Kramer als Meister der Lautstärke
nach Deutschland zurück, das beste bisher erreichte Ergebnis in diesem
Bereich.
Ansonsten gab es viel Freude bei allen, denn die weiteren Platzierungen
waren nicht schlecht und so wurde das Europafinale auch von allen sehr
gelobt. Ausreichend Stellplätze, gute Logistik und zentrale Lage
waren die großen Pluspunkte des Standortes. Am Freitagabend gab
es noch die obligatorische Party im zweiten Stock des Ahoy Centers, die
mit fast 500 Gästen auch sehr gut besucht war. Bis gegen 1°°
Uhr feierten die Gäste ausgelassen, insbesondere die Gastgeber. Eine
Reise die sich in jedem Fall gelohnt hat.
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Eurofinale
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